Der Sinn von SINN e. V.

Hannes (li.) und Johannes Ronny (li.) und Falk

SINN e. V. - Schülerprojekt für Internet-Nutzung - ist ein Projekt der Berufsfrühorientierung. Als eigenständige Firma hat sich SINN e. V. den Status eines gemeinnützigen Vereins gegeben. Jugendliche bilden den Vorstand.

1998, als die Projektidee entstand, arbeiteten in Deutschland zwar schon 1,7 Millionen Menschen in der Informations- und Kommunikationsbranche, doch es gab zu wenig Nachwuchs.

Die Schulen waren bei dieser Aufgabe überfordert, vor allem fehlte es an notwendigen technischen Geräten oder auch am Internet-Anschluss. In vielen Familien war damals ein Computer bei weitem noch keine Selbstverständlichkeit, und auch die Kosten für den Internetzugang waren erheblich.

Ziel unseres Projekts ist es, Jugendliche auf eine spätere Berufsausbildung beziehungsweise ein Hochschulstudium vorzubereiten und sie zu animieren, sich für einen Beruf in der zukunftsträchtigen Branche Informationstechnologie zu entscheiden. Dabei sollte niemand aus geschlechtsspezifischen oder sozialen Gründen ausgeschlossen werden. Deshalb wählten wir als Standort den damals kinderreichsten Stadtteil Deutschlands.

Die SINN-Mitglieder lernen viele ganz unterschiedliche Aspekte des realen Wirtschaftslebens kennen und übernehmen selbst Verantwortung.

Das Besondere an unserem in Deutschland bisher einmaligen Projekt ist, dass wir keine Schülerfirma an einer einzigen Schule sind. Es ist kein zeitlich begrenztes Schulprojekt. Fast alle anderen uns bekannten Schüler- und Jugendfirmen nutzen Schulräume und -technik und stellen meistens ihre Produkte und Dienstleistungen für Jugendliche beziehungsweise für ihre Schule her. Wir haben diese Einschränkungen gebrochen und uns ins örichtigeö Wirtschaftsleben gewagt.

Das Prinzip öLearning by doingö kann gerade Jugendliche auf das knallharte Geschäftsleben vorbereiten. Und genau das ist auch unser Motto. Die Jugendlichen lernen alles rund um ein Unternehmen kennen. Praxis wird bei uns ganz groß geschrieben.